→→ Archif di cuntribuć esterns →→

  • Moreno Cabrera a proposito di bilinguismo forzato.

    Ho potuto constatare, nei miei studi di linguistica, che la linguistica attuale, perlomeno quella ufficiale o una parte di essa, è totalmente imbevuta, terminologicamente e concettualmente, di suprematismo linguistico. Si parla di «lingue globali» o di «lingue internazionali», invece di parlare di lingue imposte su molti livelli e in molti ambiti. Si parla di «morte» di una lingua — noi linguisti parliamo di «morte» di una lingua — quando dovremmo parlare di «linguicidio», di «assassinio» di lingue. Chiaro, la morte sembra essere una cosa naturale e invece l’assassinio no — ma bisogna parlare di linguicidio nella maggior parte dei casi nei quali ci riferiamo alla «morte» di una lingua. E nel caso del bilinguismo… è evidente che il bilinguismo è una cosa positiva, però questi aspetti positivi del bilinguismo si utilizzano, nella linguistica ufficiale o in una parte di essa […] per rendere invisibile e minimizzare una serie di processi di bilinguizzazione forzata con la quale sono confrontate molte lingue del mondo e tra di esse quella catalana. Questi processi di bilinguizzazione forzata, che evidentemente — essendo forzata — implicano che questa forza la può esercitare solo una comunità con un maggior potere rispetto alla comunità che si bilinguizza obbligatoriamente… come sappiamo perfettamente questa bilinguizzazione forzata può comportare (e nei fatti comporta) un’erosione progressiva della lingua dominata. In questo rapporto di forza, di dominazione linguistica, [essa] perde progressivamente le sue caratteristiche, si frammenta, è resa meno vigorosa, sia nell’uso che nella sua struttura grammaticale.

    Trascrizione e traduzione dal castigliano:

    Juan Carlos Moreno Cabrera, spagnolo, è professore di linguistica (plurilinguismo e lingue in contatto) presso l’Universidad Autonoma de Madrid. Fra gli altri, ha scritto il libro La dignidad e igualdad de las lenguas (2000), nel quale critica la discriminazione delle minoranze linguistiche. La citazione è estratta da un suo intervento fatto in data 31 marzo presso l’Universitat de Barcelona.

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05 || 01 02 03 04 05 06 07



    Einen Fehler gefunden? Teilen Sie es uns mit. | Hai trovato un errore? Comunicacelo.
  • Neue BBD-Suche und Filter.

    Ab sofort verfügt unsere Onlineplattform über eine neue Such- und Filterfunktion, die — was sonst? — das gezielte Auffinden von Inhalten erleichtern soll. Sie befindet sich an gewohnter Stelle in der rechten Seitenleiste unter der Überschrift »Chirida« und bietet folgende Optionen:

    • Textsuche
    • Kategoriefilter (Categorí­es)
    • Schlagwortfilter (Tags)

    Die drei Suchoptionen sind einzeln, also voneinander unabhängig nutzbar — auch die Eingabe eines Suchtextes ist nicht zwingend.

    Darüberhinaus ist jede denkbare Kombination von zwei oder drei Optionen möglich: Man könnte also beispielsweise nach allen Artikeln suchen, die in die Kategorie »Umfrage/Statistik« eingeordnet und mit »Südtirolkonvent« verschlagwortet wurden. Oder nach all jenen Beiträgen, in denen das Wort »Landesrat« vorkommt und denen die Kategorie »Ecologie« zugewiesen ist.

    Nicht zuletzt besteht sogar die Möglichkeit, die Blogeinträge nach mehr als nur einer Kategorie und/oder mehr als nur einem Schlagwort zu filtern. Dazu reicht es, bei gleichzeitigem Gedrückthalten der Command-Taste (Mac) bzw. der Steuerungstaste (Win) mehrere Kategorien und/oder Schlagwörter auszuwählen. Man könnte somit etwa alle Artikel herausfiltern, denen sowohl die Kategorie »Medien«, als auch die Kategorie »Selbstbestimmung« zugewiesen wurde.

    Es handelt sich hierbei um eine AND- und nicht um eine OR-Suche — einfach ausgedrückt: es werden nur Artikel gefunden, die alle gewählten Suchkriterien erfüllen.
    Um einzelne Kategorien oder Schlagwörter wieder abzuwählen reicht es übrigens ebenfalls, die Cmd- bzw. Strg-Taste gedrückt zu halten.

    Wir hoffen, den inzwischen ansehnlichen Inhalt aus über 10 Jahren Blogtätigkeit — derzeit 2.713 Einträge in 86 verschiedenen Kategorien bei 35 Schlagwörtern — nunmehr leichter durchforstbar gemacht zu haben.

    Nur grafisch ist die Suchmaske noch nicht ganz zufriedenstellend. An einer Verbesserung wird noch gearbeitet.


    Interna/ Tech&Com/ · · · · · BBD/ · Deutsch/

    Einen Fehler gefunden? Teilen Sie es uns mit. | Hai trovato un errore? Comunicacelo.
  • Begeistert von ›Teßmann digital‹.

    Mit Teßmann digital hat die Landesbibliothek ein ebenso ambitiöses wie sinnvolles Projekt gestartet, das die digitale Erschließung (historischer) Zeitungs- und Buchbestände zum Ziel hat. Durch die Volltextsuche, die flexiblen Filter und die vielseitigen logischen Verknüpfungen ist das noch im Aufbau befindliche, aber bereits umfangreiche und frei nutzbare Portal (Betaversion) eine wunderbare Grundlage für vielfältige Anwendungen — von der privaten Ahnenforschung über die journalistische Recherche bis zur anspruchsvollsten wissenschaftlichen Arbeit. Aufwändige Nachforschungen sind fortan ganz einfach von zuhause aus möglich. Ein Besuch lohnt sich.

    Cëla enghe: 01 02



    Einen Fehler gefunden? Teilen Sie es uns mit. | Hai trovato un errore? Comunicacelo.
  • Bedingungsloses Grundeinkommen: SNP dafür.

    Wie das Basic Income Earth Network (BIEN) berichtet, bekannte sich die schottische Unabhängigkeitspartei SNP bei ihrer Frühjahrskonferenz (am 12./13. März) zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE). Die verabschiedete Resolution kritisiere das derzeit in Großbritannien vorherrschende Sozialsystem und spreche sich für die Einführung eines bedingungslosen oder universellen Grundeinkommens als mögliche Lösung für die Armutsprobleme im Land aus.

    Mehrere schottische Think Tanks, und zwar sowohl liberal als auch sozialdemokratisch geprägte, hätten sich bereits früher für ein BGE ausgesprochen, so BIEN. Auch im Vorfeld des schottischen Unabhängigkeitsreferendums von 2014 sei die Möglichkeit unter die Lupe genommen worden, ein Grundeinkommen in Schottland einzuführen.

    Außerdem habe die grüne Abgeordnete Caroline Lucas bereits im Jänner in Westminster einen Antrag eingebracht, um die Einsetzung einer Studienkommission zum BGE zu fordern. 23 von insgesamt 32 Abgeordneten, die den Vorschlag von Lucas unterstützten, waren Mitglieder der SNP-Fraktion.

    BIEN äußert abschließend die Hoffnung, dass das Engagement der SNP als drittgrößte Partei des Königreichs sich nicht nur auf Schottland selbst, sondern auf ganz Großbritannien auswirke:

    In light of this development, it could be that the SNP, though championing a progressive vision for an independent Scotland, ultimately succeeds in creating a progressive, unified United Kingdom.

    Cëla enghe: 01 02 03 04



    Einen Fehler gefunden? Teilen Sie es uns mit. | Hai trovato un errore? Comunicacelo.
  • Fiore-Meenen, Achse Berlin-Rom.
    NPD und Forza Nuova am Samstag in Bozen

    Südtirol droht wieder zum Schauplatz rechtsextremistischer Umtriebe zu werden: NPD und Forza Nuova wollen diesen Samstag (2. April) in Bozen gemeinsam gegen ein angebliches Zeltlager zur Unterbringung von Flüchtlingen aufmarschieren.

    NPD/FN in Bozen.

    Es ist die Anwesenheit von Uwe Richard Meenen, einem rechtskräftig wegen Volksverhetzung verurteilten Rechtsextremisten, sowie einer Delegation der Neonazi-Partei NPD (gegen die in Deutschland ein Verbotsverfahren eingeleitet wurde) angekündigt.

    Die italienischen Neofaschisten erwarten ihren Führer Roberto Fiore, der auch der rechtsextremistischen, paneuropäischen Alliance for Peace and Freedom vorsteht.

    NPD und FN sprechen sich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen und gegen Integration (!) aus. Ihr Vorbild sind die osteuropäischen Staaten, die keine Asylsuchenden aufnehmen wollen.

    Auch die jüngsten Anschläge in Brüssel müssen für die abstrusen und rassistischen Weltuntergangstheorien der Rechtsextremisten herhalten.

    Fascisć — fora de Südtirol!

    Cëla enghe: 01 02 03



    Einen Fehler gefunden? Teilen Sie es uns mit. | Hai trovato un errore? Comunicacelo.
  • Der Palabirn-Frevel (und mögliche Maßnahmen).
    Umweltzerstörung darf sich nicht lohnen

    Wie die Umweltschutzgruppe Vinschgau letzte Woche meldete, wurde am kultur- und naturhistorisch bedeutsamen Palabirn-Anger in Lichtenberg (Gemeinde Prad am Stilfser Joch) ein unsäglicher Frevel begangen: Just während auf Landesebene ein Verfahren zur Ausweisung des Ensembles als Naturdenkmal läuft, haben sich Unbekannte über Nacht daran gemacht, Löcher in die Stämme mehrerer der wertvollen Bäume zu bohren, um sie zu vergiften. Ob die kriminellen Gestalten im Laufe ihrer Tat gestört wurden oder ob sich in letzter Minute doch noch ein letzer Gewissensfunken durchsetzen konnte, werden wir möglicherweise nie erfahren; doch wie man erfährt, haben sie letztendlich kein Gift in die bereits gebohrten Löcher gekippt, weshalb die über 200 Jahre alten Bäume gute Überlebenschancen haben.

    Es ist bekannt, dass die historische Anlage wirtschaftlichen Interessen im Wege steht und eine Fällung schon mehrmals im Raum stand. Die Gemeindeverwaltung selbst hat nach wie vor Pläne, in unmittelbarer Nähe des Angers ein Bauprojekt umzusetzen, dem mindestens eine der Pflanzen zum Opfer fallen würde.

    Völlig unerträglich ist aber in jedem Fall, dass auch im 21. Jahrhundert noch jemand glaubt, hierzulande über demokratische Prozesse und rechtsstaatliche Entscheidungsverfahren hinweg eine Politik der vollendeten Tatsachen durchsetzen zu können. Diesen unzivilisierten Individuen muss nicht nur das Handwerk gelegt werden, man sollte sich auch wirksame Maßnahmen überlegen, um sicherzustellen, dass aus solchem Umweltfrevel niemand einen Vorteil zieht.

    palabirn-anger

    Illegaler Brandrodung wird — um nur eine Möglichkeit zu nennen — vielfach dadurch begegnet (und ein Riegel vorgeschoben), dass betroffene Gebiete automatisch mit einem langjährigen Bauverbot (und allgemein mit einem wirtschaftlichen Nutzungsverbot) belegt werden und bestenfalls eine sofortige Wiederaufforstung angeordnet wird. Ganz ähnliche Maßnahmen wären wohl problemlos auch auf Fälle wie den vorliegenden anwendbar, sofern die rechtliche Zuständigkeit dafür vorhanden ist. Somit würde man widerrechtlichen »Spekulationen« von vornherein jeglichen Anreiz nehmen.

    Bild: Umweltschutzgruppe Vinschgau.

    Cëla enghe: 01 02



    Einen Fehler gefunden? Teilen Sie es uns mit. | Hai trovato un errore? Comunicacelo.
  • Regierungskommissariat im Konvent der 33?

    Die Dolomiten haben gestern einige der Nominierungen für den Konvent der 33 (K33) im Rahmen des Südtirolkonvents veröffentlicht.

    Zur Erinnerung: In diesem zentralen Gremium des partizipativen Prozesses werden acht Mitglieder der Zivilgesellschaft sitzen, die vom sogenannten Forum der 100 aus seiner Mitte entsandt werden. Daneben werden vier Vertreterinnen der Gemeinden, je zwei Vertreterinnen von Gewerkschaften und Unternehmerverbänden sowie fünf Rechtsexpertinnen sitzen. Zwölf weitere Mitglieder wird der Landtag ernennen.

    Unter den laut Dolomiten vom Rat der Gemeinden vorgeschlagenen Kandidaten befindet sich eine Personalie, die es in sich hat: Francesca De Carlini. Die Dame war nicht nur vorübergehende kommissarische Verwalterin der Landeshauptstadt — und seit der Übernahme durch Michele Penta Vizekommissärin —, De Carlini ist auch Vizepräfektin (also stellvertretende Statthalterin) des italienischen Staates in Südtirol. Ihre derzeitige Rolle in der Gemeinde Bozen verdankt sie einer Ernennung durch ihre direkte Vorgesetzte, Regierungskommissärin Elisabetta Margiacchi.

    Schon mehrmals hat der Südtiroler Landtag mit großer Mehrheit gefordert, das Regierungskommissariat — als Wachhund der Zentralregierung — aufzulösen und seine Zuständigkeiten (nach dem Vorbild Aostas) an das Land zu übertragen. Dass gerade der Rat der Gemeinden nun die Aufhebung der politischen Stadtregierung in der Landeshauptstadt zum Anlass nimmt, eine Beamtin, die zudem Ausdruck der römischen Regierung ist, für einen der begrenzten Posten im Konvent der 33 vorzuschlagen, ist unverständlich und unangebracht.

    Rom wird im Verlauf der Überarbeitung des Autonomiestatuts ohnehin noch eine — viel zu wichtige — Rolle spielen und zumindest aus rechtlicher Sicht gar die Möglichkeit haben, das Ergebnis des gesamten Partizipationsprozesses einfach zu verwerfen. Dem Zentralstaat nun (indirekt) auch noch einen Posten im Konvent zu verschaffen, der laut Landesgesetz den Kommunen zusteht, widerspricht jeglicher Logik hinsichtlich Autonomie und Subsidiarität.

    Spätestens wenn es im K33 um die Rolle des Regierungskommissariats oder um dessen Abschaffung gehen sollte, könnte der Interessenskonflikt De Carlinis als Ausdruck des römischen Zentralismus eklatant werden.

    Mag sein, dass der Rat der Gemeinden »nur« einen Vorschlag der Bozner Gemeindeverwaltung weitergeleitet und und somit eine heiße Kartoffel an den Landtag weitergegeben hat; dieser wird auf Grundlage der neun Vorschläge die vier tatsächlichen GemeindevertreterInnen im K33 ernennen müssen. Einen fahlen Beigeschmack hat es aber schon jetzt, dass De Carlini in der Liste der Nominierten aufscheint und somit als offizielle Kandidatin der Südtiroler Gemeinden gilt. Sollte sie vom Landtag nicht verworfen werden, wäre dies ein fataler Fauxpas — so dumm es auch ist, dass die Gemeinde Bozen aufgrund der Unfähigkeit ihrer politischen Klasse nicht im K33 vertreten wäre.

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06



    Einen Fehler gefunden? Teilen Sie es uns mit. | Hai trovato un errore? Comunicacelo.

You are now leaving BBD

BBD provides links to web sites of other organizations in order to provide visitors with certain information. A link does not constitute an endorsement of content, viewpoint, policies, products or services of that web site. Once you link to another web site not maintained by BBD, you are subject to the terms and conditions of that web site, including but not limited to its privacy policy.

You will be redirected to

Click the link above to continue or CANCEL