Revisionistische PDL-Jugend.

Die Jungen im Südtiroler PDL haben mit Forum Alto Adige ein Blog gegründet, in dem sie sich austauschen und politische Ziele definieren. Doch wie es scheint, machen die heutigen Jungen — vielleicht mit einer Prise Diplomatie — dort weiter, wo die MSI-Jugendorganisation Fronte della Gioventù aufgehört hatte. Zu lesen gibt es Faschistisches, Kolonialistisches und Revisionistisches. Einige Kostproben:

Il 25 aprile è simbolo di guerra fratricida, in cui italiani uccidevano altri italiani. Oggi si chiamerebbe guerra civile, non liberazione. Oggi dovremmo commemorare i caduti, non festeggiare in piazza con tamburi e giochi circensi

Da questa vicenda nacque il celebre detto “eh, gli è passata anche a Napoleone…”, citazione che mi ha fatto meditare e dubitare della sua validità e assolutezza, visto che gli Schuetzen ancora oggi non hanno incassato la sconfitta e non riescono a dimenticare e ad accettare di vivere sotto dominio [sic] e Governo Italiano.

Das ist die Zukunft, die uns ins Haus steht, wenn die SVP — wie Herr Steger anregt — den PDL auch in Südtirol hoffähig macht.

Faschismen Geschichte Medien Politik | Geschichtsaufarbeitung Zitać | Dieter Steger | | Italy Südtirol/o | PDL&Co. Schützen SVP | Deutsch Italiano

Bazar der Unterwürfigkeit.

Am heutigen Nachmittag wird Innenminister Maroni in Bozen eintreffen, um uns einen »Runden Tisch des Zusammenlebens« vorzusetzen. Mit in der ersten Reihe Elena Artioli, Koryphäe des Zusammenlebens, besonders wenn es um Südtiroler muslimischen Glaubens geht. Unfassbar: Ein Innenminister der Intoleranz, der einer autonomiefeindlichen Regierung angehört (wie nicht nur die Demokraten festgestellt haben) will uns das Miteinander beibringen.

Der Publikumserfolg Maronis wäre nicht nur die Bankrotterklärung unseres »Modells«, sondern auch ein unwürdiges Schaustück römischen Zentralismus. Doch anstatt sich dagegen zu verwehren, überbieten sich Parteien und Organisationen in Anbiederung und Unterwürfigkeit. Provinzieller geht es kaum.

Die Brennerbasisdemokratie begrüßt daher die Entscheidung der linken Parteien, dem Treffen fernzubleiben. Die Grünen haben vorgeschlagen, den Tisch wennschon von einer unabhängigen Südtiroler Persönlichkeit leiten zu lassen. Alles andere wäre tatsächlich ein Zeichen der Unmündigkeit. Doch es ist auch ein Markenzeichen dieser Autonomie, dass stets gewartet wird, bis die Probleme von außen »gelöst« (oder mithilfe fauler Kompromisse übertüncht) werden.

Politik Zentralismus | | | | | Lega Vërc |

Arpejon naturala dla umanité.

Dolomites.

Ai 26 de jugn à la UNESCO nominé la Dolomites arpejon naturala dla umanité tla sentada de Sevilla. Am 26. Juni wurden die Dolomiten zum Weltnaturerbe der UNESCO ernannt. Il 26 giugno l’UNESCO ha nominato le Dolomiti patrimonio naturale dell’umanità.

Es gibt weltweit nur 176 UNESCO-Naturerbestätten, an einer davon hat jetzt auch Südtirol Anteil. Diese Auszeichnung, welche die besondere Schönheit und die Einzigartigkeit der Dolomiten unterstreicht, muss Auftrag sein, besonders behutsam damit umzugehen — und nicht, sie wirtschaftlich auszuschlachten.

Siehe auch:

Ecologia Wirtschaft+Finanzen | Good News | | | Friaul-Friûl Ladinia Südtirol/o Trentino Venetien-Vèneto | UNESCO | Deutsch Italiano Ladin

Abessinien.

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Bericht über den Abessinienkrieg und die Erfahrungen Südtiroler Soldaten. Ausgestrahlt im Rai Sender Bozen am 24.06.2009.

Das Video ist leider stellenweise holprig. Falls jemand einen besseren Mitschnitt zur Verfügung stellen kann, ist sie gebeten, dies mittels Kommentar mitzuteilen. Besten Dank!

Faschismen Geschichte Medien Militär | | | Rai | | |

Grönland bald unabhängig?

Seit dem 21. Juni ist Grönlands reformiertes Autonomiegesetz in Kraft, mittels dessen der Inselbevölkerung das Recht zuerkannt wird, jederzeit frei über ihre Zukunft — bis hin zur Schaffung eines unabhängigen Staates — zu befinden.

Dänemark hat sich an das Wort gehalten, das es der Inselregierung vor rund einem halben Jahr gegeben hatte. Damals stimmten die Grönländerinnen in einem Referendum der Reformvorlage zu, die dänische Regierung verpflichtete sich, das Votum zu respektieren, obwohl es rechtlich nicht bindend war.

Der neue Status tritt genau 30 Jahre nach Gewährung einer ersten, beschränkten Autonomie in Kraft. Er erhebt Inuit zur Amtssprache und überträgt den Grönländerinnen sofort die Zuständigkeit über zahlreiche Schlüsselbereiche, wie die reichhaltigen Bodenschätze, die Zuwanderungspolitik und die wirtschaftliche Entwicklung. Einige wenige Bereiche, wie Außen- und Währungspolitik bleiben im Einvernehmen mit der grönländischen Regierung bis auf weiteres in dänischer Hand.

Mit Einführung des neuen Autonomiegesetzes tritt auch das neue Kabinett der linken Unabhängigkeitspartei Inuit Ataqatigiit (IA) seine Arbeit an. Bei den Wahlen vom 2. Juni gelang IA ein Erdrutschsieg (43,7%), mit dem die Partei ihre Sitze von 7 auf 14 (von insgesamt 31) verdoppeln konnte. Damit folgt Premierminister Kuupik Kleist (IA) auf den Sozialdemokraten Hans Enoksen (Siumut), dessen Partei die Insel seit 30 Jahren regiert und die jüngsten Autonomieverhandlungen mit Kopenhagen geführt hatte.

In Grönland wurde die erweiterte Unabhängigkeit am 21. Juni mit einem großen Festakt im Beisein der dänischen Königsfamilie (!) begrüßt.

Siehe auch: 🇬🇱

Mitbestimmung Politik Selbstbestimmung | Good News | | | Grönland | |