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  • Bianca Wierer.

    Bella! Bianca! E italiana (perfino «troppo forse»)! Ecco i principali pregi che la rivista neofascista Il Primato Nazionale attribuisce all’atleta sudtirolese Dorothea Wierer — per contrapporla ad altre, dalla «pelle scura», che (secondo l’autrice dello schifoso pezzo) piacerebbero alle «buoniste». Altri punti di forza della biatleta di successo, cui piace esibire il proprio eccessivo nazionalismo tricolore? Non rivendicare diritti — né per le migranti, né per le donne, né per le minoranze — e praticare una disciplina (il biathlon, appunto) riconducibile alle popolazioni nordeuropee che

    cacciavano e si facevano la guerra sugli sci nelle grandi distese innevate.

    Semplicemente pazzesco.

    Cëla enghe: 01 02 03 04 || 01



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  • Faschistische Plakate.

    Neben den anonymen (und illegalen) Plakaten, die mit faschistischer Symbolik das 100. Gründungsjubiläum der Faschistischen Kampfbünde zelebrieren und vor wenigen Tagen in Bozen und Leifers aufgetaucht waren, wurden in der Landeshauptstadt weitere — genauso illegale, aber nicht so anonyme — Plakate mit einem Spruch von Benito Mussolini entdeckt. Sie stammen von der Schüler- und Studentinnenorganisation von CasaPound, dem Blocco Studentesco, und verunzieren Wände in der Nähe eines Schulkomplexes in der Carduccistraße.

    Das Tagblatt A. Adige berichtet beinahe überrascht — und ohne eine eigene Verurteilung hinzuzufügen — dass manche Bürgerinnen »die Nase gerümpft« hätten. Es wäre aber endlich an der Zeit, den Faschistinnen das Handwerk zu legen. Was machen die staatlichen, aber auch die kommunalen Institutionen, um die Aktionen dieser Menschen- und Demokratiefeinde zu unterbinden? Bislang jedenfalls kaum etwas Wahrnehmbares, das ist eine Schande.

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06 07 08 || 01



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  • Europäischer Feiertag in Luxemburg.

    Das kleine Luxemburg hat beschlossen, den Europatag am 9. Mai zum gesetzlichen Feiertag zu erheben, um die Errungenschaften der europäischen Einigung zu feiern. Parallel soll auch die gesetzliche Mindestanzahl an Urlaubstagen um eine Einheit angehoben werden, damit der neue Feiertag nicht zu Lasten des Urlaubs ausfällt. Laufende Kollektivverträge sind aber nicht automatisch von der Anhebung betroffen.

    Der sozialistische Arbeitsminister des Landes, Dan Kersch, zeigte sich zuversichtlich, dass alle Hürden genommen werden können, um bereits den 9. Mai des laufenden Jahres arbeitsfrei zu gestalten.

    Luxemburg ist das erste Land, das den Europatag zum gesetzlichen Feiertag macht. Die Regierung beabsichtigt, den Tag zu nutzen, um sowohl ein großes Europafest, als auch Informationsveranstaltungen über die Europäische Union zu organisieren.

    Das Datum des EU-weiten Europatags geht auf den 9. Mai 1950 zurück, als der damalige französische Außenminister Robert Schuman erstmals die Gründung einer Kohle- und Stahlunion anregte. Daraus wurde zunächst die sogenannte Montanunion, die sich im Laufe der Jahrzehnte zur heutigen EU weiterentwickelte.

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05



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  • Bozner Lido bekommt eine Ausstellung.
    Wieder ein Vorschlag von CasaPound angenommen

    Am Bozner Lido soll eine permanente Ausstellung über die Schwimmsportanlage und mit ihr verbundene, erfolgreiche Athletinnen eingerichtet werden. Ein entsprechender Antrag der faschistischen Fraktion wurde am Donnerstag fast einstimmig vom Bozner Gemeinderat gutgeheißen — nur Johanna Ramoser (SVP), Sebastian Seehauser (SVP) und Claudio Volanti (Ein Wir für Bozen) enthielten sich der Stimme.

    Einmal mehr macht sich das Stadtparlament damit zum Handlanger von CasaPound (CPI).

    Das Interesse von CPI für das Lido erklärt sich einerseits durch den Körperkult ihrer totalitären Ideologie und andererseits durch die Tatsache, dass die im rationalistischen Stil errichtete Sportanlage als Teil der faschistischen Majorisierungsmaßnahmen entstanden ist. Durch die Einrichtung einer Dauerausstellung erhofft sich CPI wahrscheinlich eine Aufwertung und Anerkennung für das damalige Stadtentwicklungsprojekt. Zudem können sich die Faschistinnen fortan damit brüsten, das Ausstellungsprojekt initiiert zu haben.

    An strategischer und politischer Dummheit ist die schwarz-rot-grüne Ratsmehrheit wohl kaum noch zu überbieten.

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06



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  • Llibertat peixos pacífics.

    Die zentrale Wahlbehörde Junta Electoral Central (JEC) hat katalanische Institutionen aufgefordert, im Vorfeld der Kongresswahl Transparente von den Fassaden ihrer Gebäude entfernen zu lassen, die dem Gebot der Überparteilichkeit widersprechen. Dazu zählt die JEC ausdrücklich auch die Solidarität mit den politischen Gefangenen, die entsprechenden gelben Schleifen oder Verweise auf das Menschenrecht auf Selbstbestimmung.

    Manche Juristinnen argumentieren, dass die Wahlbehörde mit dieser — auf Antrag von Ciutadans (Cs) zustande gekommenen — Aufforderung ihre Kompetenzen überschritten habe.

    Während die Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau (BenC), den Vorgaben der JEC umgehend nachkam und entsprechende Symbole von der Fassade des Rathauses entfernen ließ, ließ der katalanische Präsident Quim Torra (JxC) eine erste Frist der JEC untätig verstreichen. Erst im zweiten Anlauf veranlasste er den Austausch der gelben durch eine rot durchgestrichene weiße Schleife. Als auch dies beanstandet wurde, ließ er stattdessen ein Banner mit dem Aufdruck »Llibertat d’Opinió i d’Expressió – Article 19 de la Declaració Universal dels Drets Humans« an den Balkon des Palau de la Generalitat hängen.

    Sollte ihm auch dies als Verletzung der Überparteilichkeit ausgelegt werden, wäre dies natürlich verräterisch.

    Besonders kreativ war die Gemeinde El Port de la Selva: Sie ließ ein Banner anfertigen, das grafisch dem mit der Aufschrift »Llibertat presos polítics« gleicht. Stattdessen steht jedoch — in blauer Farbe — das ähnlich klingende »Llibertat peixos pacífics« (Freiheit [für] Pazifikfische bzw. Freiheit [für] friedliche Fische) drauf, daneben eine blaue Schleife.

    Bild: rac1.cat

    Die Stadtgemeinde Figueres ließ ihr Transparent (»Self-determination is a right, not a crime«) mit Zustimmung des Hausbesitzers auf dem Balkon des an das Rathaus grenzenden Gebäudes anbringen, während andere Gemeinden gelbe Blumen (in gelben Töpfen) auf die Balkone ihrer Ratsgebäude stellten.

    Cëla enghe: 01 02 03 || 01



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  • Vermeidbare Koalition.
    Quotation

    Die SVP hat sich ohne Not selber in diese Lage gebracht. Es hätte eine Alternative für die Landesregierung (Grüne und PD) und damit auch für die Europawahlen gegeben (PD). Man hätte eine Koalition mit Leuten verhindern können, die Grundrechte mit Füßen treten oder den Faschismus verklären.
    Wer die Heimat schützen will, muss sie gegen solche Leute verteidigen. Auch wenn es etwas kostet.

    Georg Mair in seinem dieswöchigen ff-Leitartikel

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06



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  • Zuwanderungssprache Italienisch.
    Katastrophale Daten

    Dieser Tage hat das WIFO der Handelskammer eine Studie zu Brain Drain und Brain Gain veröffentlicht, in dem unter anderen Qualifikationen der Zu- und Abwandernden auch die Sprachkenntnisse1»Mittleres« oder »kompetentes« Niveau laut Europäischem Referenzrahmen für Sprachen (GERS), Selbsteinschätzung der Befragten. (Deutsch, Italienisch und Englisch) erhoben wurden.

    Dabei macht sich ein extrem starker »nationaler« Drall bemerkbar, der nicht nur für Wirtschaftstreibende Anlass zur Sorge sein sollte. Laut WIFO-Daten beherrschten im Bezugsjahr 2016 nämlich weniger als ein Drittel (31,1%) der Zuwandernden2Im Alter zwischen 18-64 Jahren, ohne Asylwerberinnen, ohne rückwandernde Südtirolerinnen auch die deutsche Sprache. Fast drei Viertel von ihnen (72,9%) sprechen hingegen die lingua franca nazionale Italienisch. Selbst Englisch liegt mit 55,6 Prozent weit vor Deutsch.

    Aufgeschlüsselt nach Staatsbürgerinnenschaften sprechen

    • 98,6 Prozent der Zuwandernden mit italienischer Staatsbürgerinnenschaft Italienisch, 64,2 Prozent von ihnen Englisch und nur rund ein Viertel von ihnen Deutsch (24,7%).
    • 98,5 Prozent der Zuwandernden mit deutscher oder österreichischer Staatsbürgerinnenschaft Deutsch, 94,6 Prozent Englisch und 43,3 Prozent Italienisch.
    • 72,4 Prozent der Zuwandernden mit Staatsbürgerinnenschaft eines anderen europäischen Landes Italienisch, 37,7 Prozent Englisch und 31,4 Prozent Deutsch — 20,5 Prozent sprechen Deutsch und Italienisch, 16,8 Prozent keine dieser beiden Landessprachen.
    • 60,6 Prozent der Zuwandernden mit Staatsbürgerinnenschaften anderer Länder Englisch, 51,7 Prozent Italienisch und nur magere 15,4 Prozent Deutsch — 3,8 Prozent sprechen Deutsch und Italienisch, 36,8 Prozent keine dieser beiden Landessprachen.

    Zum Vergleich: Abwandernde Südtirolerinnen — italienische Staatsbürgerinnen mit Geburtsort in Südtirol — beherrschten im selben Bezugsjahr zu 95,7 Prozent die deutsche, zu 91,5 Prozent die italienische und zu 82,2 Prozent die englische Sprache.

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 || 01 02 03 04

    • 1
      »Mittleres« oder »kompetentes« Niveau laut Europäischem Referenzrahmen für Sprachen (GERS), Selbsteinschätzung der Befragten.
    • 2
      Im Alter zwischen 18-64 Jahren, ohne Asylwerberinnen, ohne rückwandernde Südtirolerinnen


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