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  • Regional Competitiveness Index 2019.
    Südtirol in der Unterliga

    Die Europäische Kommission hat den Regional Competitiveness Index (RCI) 2019 veröffentlicht, mit dem anhand von 70 vergleichbaren Indikatoren die Fähigkeit der Regionen gemessen werden soll, Bewohnerinnen und Firmen ein attraktives und nachhaltiges Lebens- und Arbeitsumfeld zu bieten.

    Um es gleich vorwegzunehmen: Wie schon in den vorhergehenden Ausgaben erzielt Südtirol leider kein gutes Ergebnis.

    Nicht einmal im Vergleich mit italienischen Regionen kann unser Land glänzen, liegt abgeschlagen an zehnter Stelle (von 21). Vor Südtirol positionieren sich der Reihe nach die Lombardei, das benachbarte Trentino, die Emilia Romagna, Latium, Piemont, Venetien, Friaul-JV, Ligurien und die Toskana.

    Alle direkt an Südtirol und auch alle an die Euregio Tirol grenzenden Gebiete (außer den bereits genannten sind das Vorarlberg, Salzburg, Kärnten, Oberbayern und Schwaben) erzielen ein besseres Ergebnis, als Südtirol.

    Und im gesamten zur EU gehörenden Teil des deutschen Sprachraums gibt es — einschließlich Ostdeutschland — auch keine Region, die schlechter abschneidet.

    Im internen Vergleich der Euregio zeigen sich auch im zeitlichen Verlauf deutliche Abstände, wobei Südtirol zu den beiden anderen Landesteilen nun deutlich weiter abgeschlagen ist, als noch 2016:

    Eine ernsthafte Ursachenforschung wäre wohl überfällig. Stattdessen scheint die Watsch’n hierzulande gar nicht wahrgenommen worden zu sein.

    Cëla enghe: 01 02 03



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  • Ärztekammer entzieht sich einem Urteil.
    Rom soll über Sprachprüfungen entscheiden

    Am Dienstag hatte die SVP eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie die Rücknahme des skandalösen Beschlusses Nr. 9 (2019) der Berufskammer für Ärztinnen und Zahnärztinnen (AZK) vermeldete:

    Noch bevor der Rekurs des SVP-Obmannes Philipp Achammer und des freiheitlichen Parteiobmannes Andreas Leiter Reber heute vor dem Verwaltungsgericht behandelt werden konnte, hat die Südtiroler Ärzte- und Zahnärztekammer ihren eigenen Beschluss zurückgezogen. Damit dürfte die Gleichstellung der deutschen Sprache auch in diesem Bereich weiterhin garantiert sein.

    Auszug aus der Pressemitteilung

    Allerdings waren sowohl die Freude, als auch die Überzeugung, dass nun alles wieder eitel Sonnenschein wäre, wohl verfrüht. Vielmehr hat es den Anschein, als wollte sich die Berufskammer mit ihrem Schritt lediglich aus der Schusslinie nehmen, nachdem der Landtag im Sinne von Art. 92 des Autonomiestatuts (AuSt) beim Verwaltungsgericht gegen die Maßnahme rekurriert hatte.

    Es wird somit verhindert, dass ein Gericht in Südtirol über die Anwendung von Art. 99 AuSt befindet, das die Gleichstellung der Landessprachen Deutsch und Italienisch vorsieht. Anstatt jedoch zur ursprünglichen Praxis zurückzukehren, kündigt die AZK — in Punkt vier der Prämissen zu ihrem (einsprachigen) Rücknahmebeschluss — an, »Anweisungen des Gesundheitsministeriums« abzuwarten.

    Man könnte auch sagen, die AZK führt den Landtag, die betroffenen Ärztinnen und die Südtirolerinnen an der Nase herum. Und jetzt soll wieder Rom entscheiden.

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06 || 01



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  • Das Toleranz-Paradoxon.
    Quotation

    Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

    Karl Popper in Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 || 01 02 03



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  • Rosmini, Lugli non dubita delle intenzioni.

    Nell’edizione di ieri l’A. Adige cita il rettore dell’Università di Bolzano, Paolo Lugli, in relazione al convegno dell’Istituto Rosmini:

    Certo, se lo avessi saputo avrei subito chiesto di sospendere l’invito. E solo per Dugin.

    Non dubito delle intenzioni e non entro in polemica con gli organizzatori.

    Niente, all’università sembrano non (voler) capire che Dugin non è un incidente di percorso, come peraltro sabato (senza menzionare ) aveva ben riassunto anche Mauro Fattor sullo stesso quotidiano.

    Prepariamoci dunque a un altro bel convegno nel 2020, sostenuto con soldi pubblici, anche se in quell’occasione — c’è da scommettere — gli organizzatori faranno attenzione a non proporre nomi troppo appariscenti.

    Bella mossa — complimenti! — anche quella di Michael Rainer, presidente onorario del Rosmini, secondo una citazione del Corriere (edizione locale di sabato):

    Se i relatori dovessero essere confermati io mi dimetterò immediatamente dalla presidenza onoraria.

    Ma certo. Sempre che non decida di scorrere la lista degli iscritti al suo club.

    Cëla enghe: 01 02 03 || 01



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