Gerade läuft am Campus Brixen der Freien Universität Bozen die 16. Bayerisch-Österreichische Dialektologietagung (16.-18. September) mit dem Titel Dialekt und Mehrsprachigkeit. Der Schwerpunkt der Tagung liegt dieses Mal auf »Beiträgen zum Verhältnis von Dialekt und innerer/äußerer Mehrsprachigkeit, dabei insbesondere auf Fragen zu Dialekt und alter/neuer Mehrsprachigkeit in Bildungseinrichtungen.«
Das umfassende Programm der Tagung sieht folgendermaßen aus:
Mittwoch, 16. September
- ab 8:30 Uhr Anmeldung | Foyer Erdgeschoss
- 9:15-9:30 Uhr Begrüßung | Aula Magna
- 9:30-10:30 Uhr Plenarvortrag | Aula Magna Luca Melchior »In dieser Schulzeit begann ich Dialekt und Hochdeutsch plötzlich unterschiedlich zu bewerten« – Dialekt im Deutschunterricht im Spiegel sprachautobiografischer Texte
- 10:30-11:00 Uhr Kaffeepause | Foyer Erdgeschoss
- Spracheinstellungen | Raum 1.04 | Moderation: Claudia Maria Riehl:
- 11:00-11:30 Uhr Anna Tappeiner Dialekt, Standard und …? Innere Mehrsprachigkeit in Südtirol aus Sprecher:innenperspektive
- 11:30-12:00 Uhr Sarah Decker »Dialekt« und Identität in München
- Morphologie | Raum 1.14 | Moderation: Stefan Rabanus
- 11.00-11:30 Uhr Livio Gaeta Nomina vicis im Alpensprachraum: Morphologische Muster, Sprachkontakt und areale Konvergenz
- 11:30-12:00 Uhr Anthony Rowley Zur Morphologie des Bairischen von Süden nach Norden
- 12:00-14:00 Uhr Mittagspause
- Spracheinstellungen | Raum 1.04 | Moderation: Kerstin Dierolf
- 14:00-14:30 Uhr Theresa Ziegler Die sozio-symbolische Funktion von Fugenelementen im Deutschen in Österreich
- 14:30-15:00 Uhr Anja Wittibschlager Registerbewusstsein und Konjunktiv-II-Gebrauch – Evidenz aus dem ruralen Österreich
- Semantik | Raum 1.14 | Moderation: Sonja Quehenberger
- 14:00-14:30 Uhr Claudia Mattes »Manchmal glaub i, alle ghern gwirgt« – deontisches gehören in den bairischen Dialekten Österreichs
- 14:30-15:00 Uhr Georg Oberdorfer dann lässt er einem alten Kerl die Frau absterben – regionalsprachliche Verbalisierung von Raumzeitlichkeit
- 15:00-15:30 Uhr Pause
- Spracheinstellungen | Raum 1.04 | Moderation: Christian Schwarz
- 15:30-16:00 Uhr Susanne Oberholzer Innere Mehrsprachigkeit in der Praxis: Die bairischsprachigen Deutschschweizer:innen und ihr sprachliches Repertoire
- 16:00-16:30 Uhr Monika Dannerer Das ganze Repertoire? Dialekt- und Mehrsprachigkeit am Arbeitsplatz
- 16:30-17:00 Uhr Márta Müller Positive, negative und universelle Elemente in den narrativen Sprachbiographien von älteren ungarndeutschen Mundartsprecher/-innen in Bezug auf die deutschen Mundarten
- Lexikographie | Raum 1.14 | Moderation: Philip C. Vergeiner
- 15:30-16.00 Uhr Monika Fritz-Scheuplein Das Wörterbuch der Schäfersprache in Unterfranken
- 16:00-16:30 Uhr Brigitte Ganswindt, Andrea Schamberger-Hirt Tiaßarisch – Editionsprojekt zum »Diessner Wörterbuch« von Bruno Schweizer
- 16:30 17:00 Uhr Katharina Korecky-Kröll, Daniel Elsner, Wolfgang Kappensteiner, Elisabeth Eder, Philipp Stöckle WBÖ goes AI: Möglichkeiten und Herausforderungen der Verwendung von Large Language Models in der Dialektlexikographie am Beispiel des Wörterbuchs der bairischen Mundarten in Österreich
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, was wir als Adelung empfinden. Wir gehören nicht zu jenen, die wegschauen und schweigen, wenn sich die gerne als antifaschistisch auftretende STF mit Rechtsextremistinnen trifft oder rassistische Positionen vertritt. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
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