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  • Tutelare l’italiano in Italia come in Svizzera?
    Quotation

    Sulla Revista de Llengua e Dret della Generalitat de Catalunya è apparso un articolo di Antonio Bianco (Università di Bergamo / Università di Pavia), con cui riassume il contenuto del seminario Proteggere l’italiano per legge: autarchia culturale o democrazia linguistica? L’esperienza svizzera, organizzato dal Gruppo di Studio sulle Politiche Linguistiche della Società di Linguistica Italiana e che ha avuto luogo il 31 maggio 2023.

    Ne traggo i seguenti, significativi passaggi relativi alla proposta di legge C-734 sulla «tutela e promozione della lingua italiana» elaborata da FdI:

    [Il] seminario ha proposto un confronto con la politica linguistica Svizzera, anche alla luce del fatto che è lo stesso disegno di legge a menzionare la Federazione Svizzera come un modello virtuoso di tutela e valorizzazione della lingua italiana (“la lingua italiana, paradossalmente, è più tutelata in Svizzera che da noi”). Tale affermazione genera ulteriori interrogativi e perplessità: è davvero così paradossale che la lingua italiana sia maggiormente tutelata in Svizzera che in Italia?

    [La] Svizzera – diversamente dall’Italia – fonda la sua identità nazionale proprio sulla eterogeneità storico-culturale della sua popolazione ed è, sul piano linguistico, una realtà multilingue. Il multilinguismo è, difatti, riconosciuto e garantito dalla Costituzione della Federazione (già nella prima Costituzione del 1848, fino alla recente costituzione del 1999). A questo riguardo, la Legge federale sulle lingue nazionali del 2007 ha sancito che vi sono quattro lingue nazionali (tedesco, francese, italiano e romancio) e tre ufficiali (tedesco, francese e italiano) e che i cittadini possano interagire con la pubblica amministrazione nella lingua ufficiale preferita.1Il romancio è lingua ufficiale solo nei rapporti con le persone di lingua romancia. Il testo della Legge è consultabile in questo link. Occorre anche precisare che l’italiano, sebbene lingua ufficiale, è nei fatti una lingua minoritaria (nel 2021 era la prima lingua solo per l’8,2% della popolazione) e che quindi i tentavi di salvaguardia e promozione dell’italiano sono tutt’altro che paradossali: mirano piuttosto a salvaguardare il multilinguismo sancito dalla Costituzione. Quindi, l’italiano non è promosso in Svizzera nell’ambito di una politica tesa a rafforzare il monolinguismo, che è invece ciò verso cui sembra puntare la [proposta di] legge C-734.

    L’affermazione ricalca ciò che ho già avuto modo di scrivere qui oltre un anno fa: le due misure, pur assomigliandosi a prima vista, ma adottate in un caso da uno stato nazionale a difesa della sua lingua primaria e nell’altro da uno stato plurilingue a difesa di una lingua numericamente sottorappresentata, avranno in realtà effetti diametralmente opposti. Una, appunto, promuoverà il monolinguismo, mentre con l’altra lo si combatte. Buttare le due cose nello stesso calderone, come fanno gli estremisti di FdI, non fa altro che rivelarne l’ignoranza. O la malafede.

    Cëla enghe: 01 02 || 01

    • 1
      Il romancio è lingua ufficiale solo nei rapporti con le persone di lingua romancia. Il testo della Legge è consultabile in questo link. ↩︎


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  • Baskische Gedankenspiele.
    Podcast Teil 1


    Die spanische Linke benötigt für die Bildung der neuen Regierung katalanische Unterstützung. Aber auch die beiden baskischen Parteien EAJ/PNV und EH Bildu bringen sich ein. Sie setzen auf eine Reform des Regionalstaates, erläutert Politikwissenschaftler Matthias Scantamburlo von der Universität Bilbao/Bilbo im Podcast von Wolfgang Mayr:

    Derzeit sind nicht die katalanischen Parteien ein Stolperstein für die Bildung einer neuen Regierung. Die radikale Linke solidarisiert sich mit der klerikal-faschistischen Hamas im palästinensischen Gaza. Die spanische Rechte hingegen, die Volkspartei (PP) und die Vox-Faschisten, unterstützen Israel. Dieser Streit verdrängte den innerspanischen Konflikt, jenen mit den Katalanen und den Basken.

    Jahrelang galt das autonome Baskenland als die »Unruheprovinz« Spaniens, als ein Hort des Terrorismus. Seit der Auflösung der ETA gilt die baskische Region als ein Stabilitätsfaktor, die konservative baskische Nationalpartei EAJ/PNV trotzte den spanischen Sozialisten und der nationalkonservativen spanischen Volkspartei weitreichende Befugnisse ab. Katalonien löste das Baskenland als rebellische antistaatliche Hochburg ab. Als Reaktion darauf entstand die rechtsradikale Vox, politische Enkel des Diktators Franco.

    Serie I II


    I cuntribuc esterns ne spidlea nia for la minonga o la posizion de BBD, nsci coche i/la autëures ne sustën nia for i fins de BBD. · Autor:innen- und Gastbeiträge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterstützen. · I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. — ©


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  • Geoblocking: EU-Parlament will Ausnahme für Minderheiten.

    Der EU-Abgeordnete der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) in Belgien, Pascal Arimont (EVP), konnte letzte Woche in Sachen Geoblocking einen Erfolg für die Sprachminderheiten erzielen: Mit nur einer Stimme Mehrheit hat der Rechtsausschuss des EU-Parlaments seinen Vorschlag gutgeheißen, nationale Lizenzverträge für audiovisuelle Medien künftig auch auf Sprachgebiete oder Minderheiten auszudehnen, die dieselbe Sprache wie in einem anderen EU-Land sprechen. Neben dem deutschsprachigen Ostbelgien nannte Arimont dabei ausdrücklich auch Südtirol als ein Gebiet, auf das sich die Umsetzung seiner Forderung auswirken würde.

    Geoblocking-Hinweis (ZDF): In Südtirol bald seltener zu sehen?

    Der EU-Abgeordnete hat das Thema Geoblocking seit geraumer Zeit zu einem seiner Kernthemen gemacht. Erst diesen Sommer hatte Arimont hierzu gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten der DG, Oliver Paasch (ProDG), parteiübergreifend eine sogenannte Taskforce Geoblocking gegründet. In diesem Rahmen wurden unter anderem bereits Gespräche mit dem Produktionsverband EuroCinema, dem Verbund privater europäischer TV-Sender ACT, der europäischen Rundfunkunion EBU, ferner ARD und ZDF sowie Sky geführt.

    Dem nun im Rechtsausschuss genehmigten Vorstoß zufolge könnten Gebiete wie Ostbelgien oder Südtirol fortan im Rahmen von Lizenzen mitberücksichtigt werden, die sich auf den deutschen Sprachraum beziehen. Wie Arimont angibt, habe er um jede Stimme kämpfen müssen, »weil viele Nationalstaaten und ihre Vertreter die aktuelle Regelung rein nationaler Lizenzen stark verteidigen.« Es ist also nicht so, dass der Markt sich diesbezüglich von alleine regeln würde, wie auch in Südtirol oft angenommen wird. Vielmehr wollen die etablierten Staaten am bestehenden System festhalten, das für Minderheiten eine Diskriminierung darstellt.

    Das nun verabschiedete Dokument ist — wie Arimont klarstellt — kein Gesetzesvorschlag, sondern ein Forderungskatalog, den das Plenum des Parlaments an die EU-Kommission richten soll. Somit wird die etwaige Umsetzung noch auf sich warten lassen.

    Cëla enghe: 01 02 03 04



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  • SVP-Bürgermeister will Trikolore mit Kameras schützen.

    Zum wiederholten Mal haben Unbekannte am Brenner die italienische Trikolore, die banal-nationalistisch die Grenze markiert, abgehängt. Darauf hat Gemeinderat Giuseppe Sabatelli von den neofaschistischen Fratelli d’Italia hingewiesen, der nach dem Vorbild von CasaPound auch schon mal selbst Flaggen aufhängt.

    Von Rai Südtirol zu dem weltbewegenden Vorfall befragt, gab der Bürgermeister von Brenner, Martin Alber (SVP), nun laut heutiger Tagesschau bekannt, dass er die Videoüberwachung verbessern lassen wolle, um solche Akte des zivilen Widerstands in Zukunft zu verhindern. Anstatt — ähnlich wie in anderen Minderheitengebieten — öffentlich in Frage zu stellen, dass hier an der Unrechtsgrenze (und ganz allgemein in Südtirol) grünweißrote Flaggen nötig sind, lässt sich die Sammelpartei regelmäßig von den Rechtsextremen vor sich hertreiben und dazu drängen, diese unnötigen Machtsymbole auch noch aktiv zu schützen.

    Wenige Meter weiter, an der Autobahnraststätte, wo österreichische Polizeibeamte dank Alessandro Urzì (FdI) keinen Kaffee mehr trinken dürfen, steht — ebenfalls auf Wunsch des Rechtsaußen — ein riesiger Masten mit einer weiteren Trikolore. Doch das scheint nicht zu reichen.

    Cëla enghe: 01 02 03 04



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  • Italienerinnen in der Landesregierung: FdI will Statut abändern.

    Die italienischsprachigen Südtirolerinnen haben sich letzten Sonntag in deutlich geringerem Maße an der Landtagwahl beteiligt als die deutsch- und ladinischsprachigen. Dementsprechend ist die Anzahl italienischsprachiger Abgeordneter auf das Niveau von 2013 zurückgegangen — von acht auf fünf von insgesamt 35. Da die Zusammensetzung der Landesregierung die sprachlichen Verhältnisse des Landtags widerspiegeln muss, stehen die Aussichten auf zwei italienische Landesrätinnen schlecht.

    Doch die neofaschistischen Fratelli d’Italia, die sich bereits als nächster Koalitionspartner der geschwächten SVP sehen, haben bereits die passende Lösung parat: Im Eiltempo soll eine Äbänderung des Autonomiestatuts — bzw. eine Durchführungsbestimmung — durchgepeitscht werden, die die staatliche Mehrheit mit der kleinen ladinischen Minderheit gleichsetzt. Wie der Landtagsabgeordnete Marco Galateo (FdI) im heutigen Interview mit der Südtirolausgabe des Corriere zu bedenken gibt, gestatten es die geltenden Regeln, auch dann eine ladinische Vertretung in die Landesregierung zu berufen, wenn es der Landtagsproporz nicht gebieten würde.

    Dem Rechtsaußen schwebt nun vor, eine ähnliche Möglichkeit auch für eine zweite italienische Landesrätin vorzusehen, als ob das Staatsvolk — die Titularnation — eine sprachliche Minderheit wäre, der man mit positiver Diskriminierung unter die Arme greifen müsste. Sogar einen passenden Text habe man schon parat. Die Partei, die angeblich Autonomie und Minderheitenschutz wiederherstellen wollte, denkt da vor allem an sich selbst. Es darf einem halt einfach nichts zu blöd sein.

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06



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  • Minderheiten: ELEN ruft Italien zur Umsetzung der Charta auf.

    Kürzlich hat in der sardischen Hauptstadt Casteddu (ital. Cagliari) die Generalversammlung des European Language Equality Network (ELEN) getagt. Dabei wurde Italien zum wiederholten Mal dazu aufgefordert, endlich die Charta der Regional- oder Minderheitensprachen (ECRML) des Europarats von 1992 umzusetzen, die das Land im Jahr 2000 unterzeichnet, aber — wie Frankreich oder Russland — in der Folge niemals ratifiziert hat. Seit bald einem Vierteljahrhundert. Es handelt sich dabei um ein grundlegendes Abkommen für den Minderheitenschutz, das den Sprachgemeinschaften konkrete Rechte zugestehen würde.

    In Anwesenheit des UN-Sonderberichterstatters für sprachliche Minderheiten, Fernand de Varennes, wurde Italien außerdem dazu aufgerufen, einen umfassenden Plan zur Rettung der sardischen Sprache umzusetzen. Und auf Antrag der katalanischen Sprach-NRO Plataforma per la Llengua hat ELEN — einstimmig — eine Resolution verabschiedet, mit der die italienische Regierung dazu aufgefordert wird, in L’Alguer (ital. Alghero) das Recht auf Unterricht in katalanischer Sprache sicherzustellen.

    Nicht schlecht gestaunt haben zahlreiche Mitglieder der ELEN-Versammlung darüber, dass Elisabetta Schirru, in der Regionalverwaltung für die sardische Sprache und Kultur zuständig, ihre Rede auf Italienisch hielt, weil sie — wie sie zugab — kein Sardisch spricht. In Italien, wo die Mehrsprachigkeit gerne auf Italienisch beschworen wird, leider kein Einzelfall.

    Schon seit Jahren steht übrigens der bestürzende Vorwurf im Raum, dass Italien die Charta auch und gerade deshalb nie ratifiziert hat, weil sie die Diskriminierung von Romanes, der Sprache der Roma, erschweren würde. Darauf hatte der damalige Senator Francesco Palermo (SVP–PD) hingewiesen, der sich für die Ratifizierung eingesetzt hatte. Trotz mehrerer Anläufe hatte sich auch keine Mittelinksregierung jemals dazu entschließen können, das wichtige Abkommen in die staatliche Gesetzgebung zu übernehmen. Inzwischen sind viele Minderheitensprachen bereits so geschwächt, dass eine Rettung ungewiss ist.

    Cëla enghe: 01 02 || 03



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  • Das andere Manitoba.


    Die Parlamentswahlen vom 3. Oktober sind ein Bruch mit der kolonialistischen Vergangenheit.

    Mit Wab Kinew von den Anishinaabe wird die Provinz Manitoba von einem Nachfahren der indianischen Ureinwohner regiert. Bei den Provinzwahlen am 3. Oktober holte Kinew mit seiner New Democratic Party 34 Sitze, 12 Sitze mehr als die rechten »Progressiven Konservativen«. Ein Wahlsieg mit weitreichenden Folgen.

    Der neue Premierminister berief indigene Frauen in sein Kabinett und ernannte die aus Nigeria stammende Uzoma Asagwara zur stellvertretenden Premierministerin. Nahanni Fontaine (Sagkeeng Anishinaabe) führt das Familienministerium und ist auch für Geschlechtergerechtigkeit und Barrierefreiheit zuständig. Bernadette Smith (Anishinaabe/Metis) leitet das Ministerium für Wohnbau, Obdachlosigkeit und Suchtbekämpfung. Uzoma Asagwara, Kinews Vize, ist die neue Gesundheitsministerin. Sie will das Gesundheitswesen grundlegend reformieren.

    »In unserer Provinz beginnt heute eine neue Ära für die Menschen«, versprach Kinew: »Wir werden täglich unsere Arbeit euch und den zukünftigen Generationen widmen.«

    »Heute hat Manitoba eine schwarze Vizegouverneurin, einen Anishinaabe-Premierminister, ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis im Kabinett und eine Regierung, die viele Gesellschaftsschichten aus vielen Regionen der Provinz repräsentiert«, beschwor Kinew den versprochenen Neustart. Kanadas erster Premierminister der First Nations schwor seinen Eid mit der traditionellen heiligen Pfeife in der Hand. Andere schworen auf eine Bibel, in der Kirche wurden indigene Gebete gesprochen.

    Multikulti-Zeremonie

    Die Zeremonie war stark von den indigenen Nationen von Manitoba geprägt, anwesend waren auch Vertreter der Metis, Inuits und der First Nations der anderen kanadischen Provinzen und Territorien. Die Feier begann mit dem Anzünden des Qulliq, dem traditionellen Feuer der Inuit. Es folgten Metis-Tanzeinlagen der Norman Chief Memorial Dancers, die für Stimmung sorgten. Richter Murray Sinclair leitete die Zeremonie, der ehemalige Vorsitzende der Wahrheits- und Versöhnungskommission nannte den Moment »einen wahren Akt der Versöhnung«.

    »Der heutige Tag wird eine neue gleichberechtigte Beziehung zwischen indigenen und nicht-indigenen Völkern ermöglichen und zu mehr Respekt führen«, hofft Sinclair, »denn zu lange wurden in dieser Provinz die First Nations unterdrückt, ihrer Rechte beraubt. Aber ich glaube, das wird sich ändern.«

    Letztendlich verhalfen die zuvor regierenden Konservativen den Neuen Demokraten zum Sieg. Die Konservativen lehnten es strikt ab, nach vermissten indigenen Frauen zu suchen. Sie sprachen sich dagegen aus, eine Mülldeponie bei Winnipeg nach Überresten indigener Frauen — die Opfer eines Serienmörders wurden — überprüfen zu lassen. Diese Weigerung führte zu einer unerwartet hohen Wahlbeteiligung, besonders in ländlichen und isolierten Gemeinden der Provinz.

    Betsy Kennedy von War Lake, eine hochrangige indigene Führerin einer der abgelegensten Gemeinden, reagierte auf die konservative Weigerung. Sie forderte politische Mitsprache, besonders wenn sich die Politik auf die Rechte der indigenen Völker auswirkt. Diese Mitsprache führe zu »Fortschritt und Heilung für unser Volk«, warb Chief Kennedy für die Unterstützung von Kinew: »Seine Bestrebungen stimmen mit den Träumen und Geschichten überein, die wir seit der Gründung der Provinz geteilt haben.«

    Loius Riel, Gründervater von Manitoba

    Kennedy verwies auf Louis Riel, Metis, Gründer der Provinz Manitoba, erinnerte aber auch daran, dass die indigenen Völker trotzdem seit mehr als einem Jahrhundert ignoriert wurden. »Es gab Zeiten, in denen unsere Stimmen überhört wurden. Heute haben wir die Kraft des Wandels erlebt. Wir haben gesehen, wie einer der Unseren zu einer Position mit Einfluss aufgestiegen ist«, erklärte Kennedy.

    Der Schauspieler Adam Beach, Anishinaabe, war bei der Vereidigung mit dabei. Warum? Wab Kinew ist intelligent, ein kluger Kerl, lobte Beach seinen Cousin. »Und ich bin froh, dass er eine Führungsrolle übernommen hat.« Er glaubt wie so viele, die gekommen sind, um Zeugen dieses historischen Ereignisses zu werden, dass dies einen Tag für die Zukunft markiert und Kinew die richtige Person für diesen Job ist.

    »Es erfordert eine andere Art zu denken, zu kommunizieren und mit Menschen umzugehen, die unterdrückt wurden«, ist Beach überzeugt. »Wab hat mich dazu gebracht, mich selbst zu betrachten, wie sehr ich das Wachstum unserer Völker nicht sehe. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ein Ureinwohner Premierminister sein würde.«

    »Jetzt haben wir eine Führung, die mit uns auf traditionelle Weise zusammenarbeiten wird, auf die respektvolle Art und Weise«, hofft Adam Beach.

    Chief Kennedy, eine der am längsten amtierenden indigenen Führerinnen der Provinz, glaubt, dass das, was passiert ist, eine Lektion für den gesamten Staat ist: »Gemeinsam können wir einen Weg einschlagen, der nicht nur unsere Träume erfüllt, sondern auch ein Beispiel für ganz Kanada ist«, sagte sie. »Es zeigt der Welt, dass die Stimmen unseres Volkes wichtig sind.«


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